Das ZILKA Team bietet Ihnen kostenfrei
- Pflegeberatung
- Ernährungsberatung
- Wohnraumberatung
Vereinbaren Sie einen Termin für ein ausführliches Gespräch oder lassen Sie sich telefonisch beraten:
Tel. 07156 - 177 47 45
Die Selbsthilfe Lungenkrebs
trifft sich monatlich jeden 2. Dienstag von
15.00–17.00 Uhr im Wechsel:
- Krankenhaus vom Roten Kreuz Bad Cannstatt,
Badstraße 39, Stuttgart
- Klinik Schillerhöhe, Solitudestr. 18, Gerlingen
Info:
Monika Voigt Tel. 0163-233 75 59 ab 18.00 Uhr
E-Mail: stuttgart@selbsthilfe-lungenkrebs.de
Aktion Rückenwind
war unterwegs in Esslingen im Forum des Klinikums Esslingen am 10.11.2010
- Die Aktion Rückwind möchte Lungenkrebspatienten und deren Angehörige beim Umgang mit der Erkrankung unterstützen und dabei helfen, nach vorne zu schauen.
* Im ersten Teil der Veranstaltung informierten Experten über die medizinischen Hintergründe und gaben Hilfestellungen für den Alltag. Unter der Moderation der Journalistin Britta Wiegand diskutierten
die Experten aus der Region „Diagnose Lungenkrebs – was nun?“ Therapie – was passiert wann?“. Prof. Dr. Michael Geißler, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Onkologie/Hämatologie, Gastroenterologie und Infektiologie PD Dr. Martin Hetzel, Chefarzt,
Pneumologie, Krankenhaus vom Roten Kreuz, Stuttgart Prof. Dr. Florian Liewald,
Chefarzt der Klinik für Gefäß- und Thoraxchirugie, Klinikum Esslingen Dr. Helmut Gnann, Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, Klinikum Esslingen Dr. Robert Eckert,
Onkologe, Internistische Gemeinschaftspraxis und Onkologische
Schwerpunktpraxis, Wendlingen Dr. Martin Faehling, Oberarzt der Klinik für Kardiologie, Anggiologie und Pneumologie, Klinikum Esslingen
* In den letzten 10 Jahren hat sich die chirugische, die medikamentöse Therapie bei Lungenkrebserkrankungen genauso wie die Strahlentherapie zum großen Vorteile für die Patienten entwickelt. Was vor 10 Jahren noch utopisch galt, ist heute möglich. Mehr als 46.000 Menschen erkranken jährlich am Lungenkrebs. Und die Erkrankungshäufigkeit nimmt zu. Insbesondere bei Frauen. Frauen, heute um die 60 Jahre alt,
haben später angefangen zu rauchen, als die Männer.
„Wie ein Hammer kommt die Diagnose Lungenkrebs über den Patienten“, schilderte Prof. Dr. Michael Geißler die Erstsituation eines Betroffenen.
„Schnell muss gehandelt werden“, die Angehörigen werden sofort mit einbezogen“, so Prof. Dr. Michael Geißler.
* Am Klinikum Esslingen zählt das optimale Zusammenspiel von vielen Fachärzten: Tumorkonferenz. Wöchentlich werden in der Tumorkonferenz 15-30 Lungenkrebspatienten
durchdiskutiert.
* Frau Barbara Baysal, Selbsthilfe Lungenkrebs, und Moritz Krebs, Sohn von
Diether Krebs, unterstrichen mit ihren eigenen Erfahrungen als Erkrankte und
als pflegender Angehöriger die Ausführungen der Fachärzte.
„Ich war einfach in einer Schockstarre“, erzählte Barbara Baysal. „Wenn mein Mann nicht gewesen wäre, hätte ich nichts kapiert“.
Prof Dr. Michael Geißler und seine Kollegen hatten ein Fazit: Ein offener Umgang miteinander nimmt
viel von der Angst der Ohnmacht. Moritz Krebs sagte es mit treffenden Worten: „ Die letzte Schlacht wird im Kopf geschlagen“.
BELA steht für Bewegung & Ernährung = Lebensqualität im Alltag
Eine Expertin, Frau Annika Schwarz, Dipl. Trophologin, wird in Kooperation mit
ZILKA - ambulante Pflege Heimbeatmung&Intensivpflege ein Kursprogramm mit mehreren Modulen anbieten zur Unterstützung durch einfache Bewegungsübungen und leicht umsetzbare Ernährungstipps für Patienten mit Lungenkrebs, COPD, Schlaganfall, für deren Angehörige und für interessierte Senioren im Januar + Februar 2011 anbieten.”